23. September 2016

Fesch und fair

Die Fairschnitt-Sackerl schonen Ressourcen, sind äußerst praktisch und schauen auch noch gut aus.

Stoff für fesche Stoffe in allen Farben und aus verschiedensten Materialien sind neben der Technik die Hauptakteure der LEHA-Kollektionen. Die Rollo-Stoffe zum Beispiel: Rollos werden bei LEHA ja am laufenden Band produziert, riesige Stoffrollen stehen dafür bereit – das Stofflager gleicht in seiner Vielfalt fast einem Schlaraffenland.

 

Über zwei Fragen hat man sich bei LEHA Gedanken gemacht: Was tun mit den Stoffmodellen, die im Zuge von Updates aus der Kollektion genommen werden? Und was könnte man eigentlich mit größeren Resten, die in der Produktion als Verschnitt anfallen, Sinnvolles anfangen?

Mehrfach nachhaltig

„Aus diesen Überlegungen sind unsere Fairschnitt-Sackerl entstanden. Das sind praktische Taschen aus unseren Stoffresten. Damit schonen wir Ressourcen, schaffen schöne Dinge für unsere Kunden und helfen anderen Menschen“, erklärt Georg Hanisch. Dahinter steckt ein Projekt, das dem weithin so gern verwendeten Begriff von „win-win-Situationen“ echten Inhalt gibt.

 

Als Partner und Produzenten hat LEHA für sein Projekt nämlich TRIGA gewinnen können, einen sozialökonomischen Betrieb des Vereins zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung (FAB). TRIGA bietet Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ab 50 Jahren einen Arbeitsplatz und ein begleitendes Gesundheitsangebot. Ziel ist die gesundheitliche Stabilisierung und damit neue Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt.

Nützliche Items

LEHA liefert seine Stoffreste also an TRIGA, die Mitarbeitenden dort fertigen daraus Taschen – die „Fairschnitt-Sackerl“ – , die man immer wieder verwenden kann und die wirklich gut ausschauen. „Die verschiedenen Farben, Designs, Materialien der Stoffe sorgen dafür, dass jede einzelne Tasche einmalig und besonders ist.

 

Das können echte „fashion items“ werden ist Georg Hanisch überzeugt, dem auch wichtig ist, dass die Sackerl keine platten Werbemittel sind, sondern als nützliche Helfer im Alltag fungieren.

„Fairschnitt“ hat Zukunft

Bei LEHA freut man sich über das äußerst sinnvolle und nachhaltige Projekt – und denkt schon weiter. „Ja, wir überlegen, unter der Marke „Fairschnitt“ künftig ähnliche Projekte für andere Produktgruppen und Stoffvarianten zu starten“, sagt Georg Hanisch. Die Verantwortlichen von TRIGA wären jedenfalls wieder mit an Bord. „Wir haben bisher an die 1.500 der „Fairschnitt-Sackerl“ produziert.

 

Und wenn es Ideen gibt für die Fortsetzung des Projekts, freuen wir uns, wenn LEHA uns wieder als Produzenten engagiert“, sagt Ursula Lehner, die bei TRIGA für die fachgerechte Abwicklung verantwortlich ist.

Kommentare

  1. Gerda Maria Gerner

    Wo kann man solche Taschen bestellen? Sie sehen ausgezeichnet aus!

  2. leha

    Liebe Frau Gerner, das freut uns! Die Sackerl gibt’s beim LEHA-Fachhändler in Ihrer Nähe (www.leha.at/haendlersuche) sowie direkt bei uns in Breitenaich!

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